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Porträt_Pam Roxwell
Porträt KuKu kompakt 12/2015
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Fachlich

Unbeeindruckt vom Wandel der Zeit. Das Sir John Soane’s Museum in London
Ein Auszug aus: Antike Welt, 6/14, S. 86-89

»In der 13 Lincoln’s Inn Fields in London steht ein Haus, das sich sowohl aus architektonischer Sicht, als auch im musealen Sinne von seiner Umwelt abhebt. Die Gelehrten des frühen 19. Jh. sahen in dem nach seinem Erbauer benannten Sir John Soane’s Museum die «Akademie der Architektur». Heute gilt es als das am besten gehütete Geheimnis der britischen Hauptstadt, das dank des Testaments seines einstigen Hausherren über eine nahezu unveränderte Ausstellung aus dem Jahr 1837 verfügt.

Das Hausmuseum – schmaler Grat zwischen privatem und öffentlichem Leben

Der Anblick, der sich dem Museumsbesucher beim Betreten des Sir John Soane’s Museums ergibt, ist durchaus ungewohnt. Denn er befindet sich in einem über Jahrzehnte entstandenen und mehr als 200 Jahre alten Hausmuseum, das gleichzeitig Wohnort, Arbeitsplatz, Bibliothek und Museum des berühmten britischen Architekten Sir John Soane gewesen ist. Eine Verschmelzung zwischen Bereichen des öffentlichen und des privaten Lebens, die uns heute sonderbar erscheinen mag, während der englischen Aufklärungszeit (spätes 17. Jh. – frühes 19. Jh.) jedoch nicht unüblich gewesen ist. Und so findet sich der Besucher – heute wie damals – zunächst in dem Hausflur eines englischen Wohnhauses des frühen 19. Jh. wieder. Dahinter erstrecken sich kleine Zimmer und schmale Flure, durch die das warme Licht von Gas- und Öllampen schimmert. Wohin das Auge reicht, ringt eine Fülle an Gegenständen um jeden erdenklichen Platz. Ob aus der Antike, dem Mittelalter oder der Renaissance – es scheint wahrlich von allem etwas vorhanden zu sein. Unabhängig von Größe und Facetten, in Farbe oder auch aus Stein (Abb. 1). Gipsabgüsse antiker Meisterwerke stehen neben Marmorskulpturen englischer Bildhauer der Neuzeit. Kunstkeramik teilt sich ihren Platz auf dem Kaminsims mit griechischen Vasen und architektonische Fragmente aus den unterschiedlichsten Epochen verzieren die mitunter farbenfrohen Wände ebenso wie Gemälde, Zeichnungen, Friese und Reliefs.

Der Übergang zwischen Wohn- und Ausstellungsbereich ist fließend (Abb. 2). Während sich einige der Objekte einen Raum mit dem Mobiliar des alltäglichen Lebens teilen, beanspruchen sie anderenorts selbst den kleinsten Winkel eines Zimmers für sich. Inmitten dieser Vielfalt reihen sich nahezu unbemerkt Vitrinenschränke in das Gesamtkonzept ein, in denen eine über 7000 Werke umfassende Büchersammlung untergebracht ist, die in ihrer Diversität jener der übrigen Sammlungsstücke entspricht.

Aufgrund dieser außergewöhnlichen Fülle an Gegenständen fallen die Durchbrüche zu den Nachbarhäusern der Nummern 12 und 14 kaum auf. Tatsächlich aber gehen die Gebäudestrukturen ineinander über und alles verläuft sich – ähnlich einem Labyrinth.«


Wissenschaftlich

Met & Co – Alkopops bei den Nordmännern
Ein Auszug aus: Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie, 4/14, S. 64-66

»Wie kann man etwas über die Trinkgewohnheiten im Skandinavien des 1. Jahrtausends v. Chr. lernen? Indem man Getränkerückstände in Grabbeigaben chemisch analysiert.

Glaubt man griechischen Chronisten, waren die Bewohner Skandinaviens in der Bronzezeit und Vorrömischen Eisenzeit (etwa 1800 v. Chr. – 160 n. Chr.) dem Alkohol verfallene Barbaren. Auch heutzutage sind Met saufende Nordmänner eine gängige Vorstellung. Tatsächlich aber wissen Historiker nur wenig über das Nordeuropa jener Zeit, denn eine Schrift war nicht gebräuchlich, die wenigen Berichte stammen daher aus dritter Hand. Neuerdings liefern naturwissenschaftliche Verfahren aber weitere Daten über den Alkoholkonsum der Nordmänner.

Die antiken Kulturen Mittel- und Südeuropas erhielten ihre Informationen dank eines florierenden Fernhandels. So notierte der römische Geschichtsschreiber Dionysios von Halikarnassos um die Zeitenwende, die Skandinavier bereiteten einen Trunk aus Gerste, indem sie es in Wasser verrotten ließen. Zudem wusste Diodor im 1. Jahrhundert v. Chr. von einem Bier, das neben importiertem römischen Wein auch jenes Wasser enthalte, das nach dem Reinigen von Honigwaben übrig blieb. Eine Vorstellung, die ihm undenkbar erscheinen mochte, handelte es sich dabei doch um ein Abfallprodukt und kein reines Wasser, womit man im mediterranen Raum Wein zu verdünnen pflegte.

Altertumsforscher sehen darin einen Hinweis auf den Honigwein Met, der archäobotanischen Befunden zufolge bereits deutlich früher im Norden bekannt gewesen ist. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang ein hölzerner Eimer aus dem so genannten Egtved-Grab, der auf das Jahr 1370 v. Chr. datiert wird. Mikroskopische Untersuchungen von getrockneten Rückständen an den Innenwänden brachten Spuren von Honig, Weizenmalz und verschiedenen Beerenfrüchten zum Vorschein, typischen Bestandteilen von Met und Bier.

Trinkgefäße und Behältnisse, die wahrscheinlich der Herstellung oder dem Transport alkoholischer Getränke dienten, finden sich im gesamten skandinavischen Raum. Mitunter enthalten sie noch eine Kruste, die neue Informationen über die Trinkgewohnheiten der Nordmänner liefern könnte – sofern die Zersetzung des organischen Materials noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Ein Spezialist für diese Fragen ist Patrick McGovern, Leiter des Biomolecular Archaeology Project for Cuisine, Fermented Beverages, and Health at the University of Pennsylvania Museum in Philadelphia. Seit mehr als 20 Jahren setzt er dafür naturwissenschaftliche Methoden ein; so konnte er mittels chemischer Analysen nachweisen, dass vergorene Getränke schon um 9000 v. Chr. in China bekannt waren. In einem internationalen Team aus Forschern verschiedener Disziplinen untersucht er nun die Trinkgefäße von vier archäologischen Stätten der fraglichen Zeit in Dänemark und Schweden.«

Der vollständige Artikel ist auch online erhältlich.


Individuell

Museum mal anders: Die außergewöhnlichsten Museen in Berlin
Ein Auszug aus einem Blogbeitrag bei Destinatio

»In einer Stadt mit über 170 verschiedenen Museen ist die Frage nach den außergewöhnlichsten definitiv eine Herausforderung für sich. Abgehalten hat mich das aber natürlich trotzdem nicht! Und so finde ich mich plötzlich inmitten des wohl vielfältigsten Museumskosmos Deutschlands wieder – auf der Suche nach dem besonderen Etwas.

Ob vom Blinden-Museum zum Buchstabenmuseum oder vom Klingenden Museum zum Stillen Museum – in Berlin gibt es wahrlich nichts, was es nicht gibt. Vor allem aber gibt es hier das, was es woanders nur selten und bisweilen sogar gar nicht gibt, und gerade das macht mir die Entscheidung schwer.«

Der vollständige Beitrag ist kostenlos online einsehbar.


Individuell

Friedhofs-Picknick
Ein Auszug aus einem Blogbeitrag bei KuKu

»Der Wunsch nach Erholung ist kulturübergreifend und allgegenwärtig. Besonders im Sommer sind ruhige Orte Dreh- und Angelpunkt aller Generationen. Wer nicht baden gehen will oder kann, sucht gerne Zuflucht in den Schatten spendenden Parks der Stadt. So auch in Kopenhagen; mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass einer der beliebtesten Parks für das gemütliche Picknick kein geringerer Ort ist, als der größte Friedhof der Stadt.

Für viele sicherlich eine Kombination, die nicht ganz zusammenpassen will. Verbindet man doch automatisch einen Friedhof nicht sofort mit dem Essen, sondern eher mit einem Ort der letzten Ruhe, die auch möglichst nicht gestört werden soll. Und doch sieht man sie überall sitzen; die Familien mit ihren Kindern, das Rentnerehepaar oder auch eine Gruppe gut gelaunter Studenten. Fehlt es diesen Menschen etwa einfach nur am nötigen Respekt oder ist dies viel eher die schönste aller Arten, um unsere Toten zu würdigen?«

Der vollständige Beitrag ist kostenlos online einsehbar.


 

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