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Archäologievormittag in Potsdam

Der heutige Tag war so viel mehr als ein herrlich sonniger Herbsttag! Denn ich durfte den Vormittag mit einer überaus wachen und informationsdurstigen 6. Klasse verbringen, die mir wieder einmal gezeigt hat, wie viel Spaß die Archäologievermittlung machen kann.

Zusammen haben wir überlegt, wo graben überhaupt möglich ist.

Besonders die Unterwasserarchäologie war sehr beliebt und es gab viele gute Fragen.

  • Haben die Unterwasserarchäologen eine Unterwasserstation?
  • Stimmt es, dass die Unterwasserfunde kaputt gehen, wenn man sie einfach so an die Luft holt?
  • Kann man auch bei der Titanic graben?

 

Wer weiß – vielleicht hat heute manch ein Juniorarchäologe sein Herz an diese Disziplin verloren. Doch auch die Römer waren großes Thema – vor allem Pompeji, mit dem Vulkanausbruch und den gruseligen, aber interessanten Silhouetten, die es dort noch heute zu bestaunen gibt.

  • Hat jemand den Ausbruch überlebt?
  • Graben die Archäologen auch direkt in einem Vulkan?
  • Hätten schnelle Autos helfen können, die Menschen noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen?

 

In Vorbereitung auf einen Besuch in der Wikinger Ausstellung haben wir uns noch die Ausgrabung von einem Langhaus angesehen.

  • Was bleibt eigentlich übrig von einem Langhaus?
  • Was hat die dunkle Erde zu bedeuten, die überall Kreise zu bilden scheint?
  • Und kann man ein Haus auch dann noch finden, wenn es vollkommen abgebrannt ist?

 

So viele Fragen. So viele Ideen. So viel Spaß! Das alles konnten wir nur auf eine Art ausklingen lassen – mit einer anschließenden Minigrabung im Schulhof. Was dort zutage kam, bleibt allerdings unser Geheimnis. Immerhin sollten Archäologen nicht über die gemachten Funde einer laufenden Grabung sprechen. Die Gefahr von Grabräubern ist sonst zu hoch.

Vielen Dank noch mal an alle, für diesen wunderschönen Vormittag!


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Neuer Artikel zum Thema „Archäologie-Urlaub“

Ferien oder Grabung?

„Teilnahmegebühr statt Lohn – Laien statt Profis! So sieht die Realität auf archäologischen Ausgrabungen immer häufiger aus, und ich frage mich: Verkommt die Wissenschaft zum Aktivurlaub – oder eröffnen sich uns vielleicht ungeahnte Möglichkeiten?

Auf der Suche nach einer Antwort stellen sich mir zunächst noch mehr Fragen:

Zum Beispiel ist es mir überhaupt nicht schlüssig, was genau ein Archäologie-Urlaub sein soll. Denn für mich als Archäologin ist und bleibt eine Ausgrabung harte Arbeit, wohingegen ein Urlaub eher eine Art der Erholung darstellt.“

Ich freue mich sehr über die Veröffentlichung meines brandneuen Artikels zum Thema Archäologie-Urlaub auf: http://destinatio.de/archaeologie-urlaub-ferien-oder-grabung/#more-575 [fblike]

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